Aktuelles aus der Gesundheitspolitik 2019


  • Seit Jahresmitte sind Videosprechstunden und Terminvereinbarungen mit der Arzt-Software über Smartphones grundsätzlich erlaubt. Wir werden aus datenschutzrechtlichen, haftungsrechtlichen und Gründen der nicht sichergestellten ärztlichen Schweigepflicht diese Dienste nicht anbieten und bitten um Ihr Verständnis.
  • Gesundheitsuntersuchung: Ab 01.10. 2019 werden Gesundheitsuntersuchungen (früher Check-up-35)  ab dem 35. Lebensjahr von den Krankenkassen nur noch alle 3 Jahre erstattet; im Gegenzug können alle 18- bis 34-jährige Patienten in dieser Zeit einmalig eine Gesundheitsuntersuchung erhalten. Es bestehen aber Übergangsregelungen bis zum 30. September 2019: bis dahin gilt noch die zweijährige Frist für alle Patienten.
  • HPV-Impfung: Humane Papillomviren zählen zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Erregern mit einem später deutlich erhöhten Risiko für Krebserkrankungen (Gebärmutterhals, After, Penis und Mund-Rachenbereich). Für den bestmöglichen Schutz sollte vor dem ersten sexuellen Kontakt bereits ein Impfschutz bestehen. Die Ständige Impfkomission empfiehlt daher für alle Mädchen und Jungen eine Impfung (Handelsname Gardasil) im Alter von 9 bis 14 Jahren, aber auch spätere Impfungen bis zum 18. Geburtstag sind noch möglich und sinnvoll.
  • Impfung gegen Gürtelrose (Herpes zoster): Seit kurzem steht ein wirksamer Impfstoff gegen die Gürtelrose, die oft auch nach Ausheilung monatelange Schmerzen hinterlassen kann, zur Verfügung. Eine zweimalige Impfung im Abstand 2 bis maximal 6 Monaten mit dem Totimpfstoff (Handelsname Shingrix) schützt sicher und lange vor einer Gürtelrose und deren Folgen. Die Krankenkassen erstatten die Impfung ab dem 60. Lebensjahr für alle Patienten sowie ab dem 50. Lebensjahr für chronisch kranke Patienten.
  • Masern, Röteln, Mumps: alle unvollständig geimpften Erwachsenen, die nach 1970 geboren sind, sollten mit dem Masern-Mumps-Röteln einmalig nachgeimpft werden, insbesondere Frauen mit bestehendem Kinderwunsch, diese sollten allerdings zweimalig nachgeimpft werden.
  • Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG): Seit 11. Mai 2019 ist das TSVG in Kraft getreten und soll Ihnen und uns zeitnahe Termine bei Haus- und Fachärzten ermöglichen. Obwohl bei der Vermittlungsstelle bereits freie Termine unserer Praxis zur Vermittlung gemeldet sind, müssen noch viele Strukturen aufgebaut werden. Einzelheiten erfahren Sie aktuell immer über: https://www.kvwl.de/arzt/kv_dienste/tsvg/index.htm .                                                                            Hinweis: bei uns erhalten Sie in dringenden Notfällen auch über unser Praxistelefon immer einen Termin am selben, spätestens aber am nächsten Werktag.


 

Kontakt:
www.praxis-ulrich-tinnefeld.de

Email:

kontakt@praxis-ulrich-tinnefeld.de

Tel. 0209/55487

Fax: 0209/55491

Sprechzeiten:

Mo bis Fr: 8.00 bis 10.30 Uhr

Mo, Di, Do: 15.00  bis 17.00 Uhr

und nach Terminvereinbarung

Notfallbereitschaft:

Mo, Di, Do 8 bis 18 Uhr

Mi und Fr 8 bis 13 Uhr:

Dr. Ulrich Tinnefeld:

0177-2436447

 

Außerhalb der Sprechzeiten und Notfallbereitschaft:

siehe Info zum Notfalldienst

 

 

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